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Vorüberlegungen und alles was sonst so sonntags im Kopf rumgeistert - 11.01.15

Ich habe im Jahr 2014 schon einmal einige Wochen vegan gelebt und weiß, wie gut es mir in der Zeit ging... Warum ich das wieder aufgegeben habe? Das weiß ich auch nicht genau. Allerdings bin ich jetzt umso entschlossener den veganen Weg wieder zu finden und zu gehen. Die letzten Tage habe ich auf der Seite des Sterns den 60-tägigen Selbstversuch von Derik Meinköhn gefunden, der beschreibt, wie er vom absolut überzeugten Omni zum Veganer wird. An die Stelle von Fleisch tritt vor allen Dingen gute Laune in sein Leben. Wenn das ein Allesfresser schafft und so überzeugt davon ist, dann kann ich das ja wohl auch, oder? (http://www.stern.de/genuss/trends/vegan-selbst-versucht-60-tage-vegan-for-youth-2096063.html) Gestern kam dann das neue Buch an, was ich mir bestellt habe: "Ich bin dann mal vegan" von Bettina Hennig. Auch hier geht es um einen Selbstversuch, der auch letztendlich darin endet, dass sie dauerhaft auf veganes Essen umsteigt. Der Sternreport hat mir wirklich gut gefallen. Derik beschreibt, was er so alles kocht, wie er es schafft sich in der Kantine vegan zu ernähren, wie gut es ihm geht und wieviel Bock er doch auf Sport hat. Bettina Hennigs Buch ist irgendwie nicht so ganz mein Fall. Erstmal finde ich es teilweise sachlich etwas ungenau (z.B. beschreibt sie, dass sie bereits längere Zeit Vegetarierin war, schreibt aber einen Satz später, dass sie weiterhin Fisch gegessen hat. Das nennt man dann nicht Vegetarierin, sondern Pescariern, gute Frau!) Außerdem ist die Autorin furchtbar um einen super lässigen Schreibstil bemüht, der teilweise eher angestrengt als tatsächlich locker & leicht klingt. Bei beiden Berichten kommt man natürlich nicht um DEN Veganer Deutschlands rum: Attila Hildmann. Seine Rezepte sind klasse und für mich ist es auch total in Ordnung, dass er zunächst aus ernährungstechnischen Gründen Veganer geworden ist und nicht aus ethischen... Warum auch immer: Der Mann regt mich auf. Klar, finde ich es super, dass er die vegane Küche in Deutschland so populär gemacht hat (und wahrscheinlich auch einen der führenden Hersteller von Mandelmus, da in jedem seiner Rezepte dieses doch sehr teure Zeug drin ist). Allerdings ist mir an ihm einfach zu viel Show. Zurück zu dem Buch von Bettina Hennings: Was ich super interessant fand, ist, dass zum Beispiel auch Mike Tyson Veganer ist (ein Profiboxer, bei dem jeder doch sagen würde, dass. Das abgebissene Ohr hat wohl so fies geschmeckt, dass er sich ab dem Zeitpunkt wohl gegen Fleisch essen entschieden hat. Ich bin mit dem Buch nicht so richtig weit, werde aber weiter darüber berichten. Die einzige Stelle, die mich bis jetzt wirklich beeindruckt hat, war: "Es ist für uns vollkommen normal, dass wir heute zum Beispiel die Sklaverei als unethisch ablehnen. Warum sollte das nicht irgendwann auch für Massentierhaltungen und Schlachtungen gelten?" Ein wünschenswertes Ziel, so wie ich finde... Morgen dann mehr zu meinen ersten veganen Mahlzeiten, einem weiteren Teil aus Bettina Hennings Buch und allerlei weiterem Kram. Schönen Sonntag! P.S. Als symbolischen Neuanfang hab ich heute mein Zimmer gestrichen... Eine neue Wohlfühloase entsteht

11.1.15 23:51

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Laura (12.1.15 00:12)
Hay, ich mag deine motivation. Du scheinst echt bock auf vegan leben zu haben. Versuch es doch einfach mal wieder, ich wünsche dir da viel Glück.

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