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Tag 7 - 18. Januar

Das Buch von Bettina Hennig kann ich einfach nicht zu Ende lesen. Nach etwas mehr als 50 Seiten macht mich dieses Buch so wahnsinnig aggressiv, dass ich es am liebsten kommentiert zur Autorin zurückschicken würde. Abgesehen von sachlichen Ungenauigkeiten, anstrengendem Sprachstil und der göttlichen Anbetung von Hildmann, ist es mir auch einfach zu herablassend. Sie wird aufgrund eines Interviews mit Attila Sixpack zur Veganerin und schreibt, dass alle anderen Veganer ja SO neidisch auf Attila sind, weil er so erfolgreich damit ist, was andere Leute schon seit Jahren versuchen mehr in die Gesellschaft zu integrieren. Falsch, Schätzelein. Was an Attila so nervt, ist, dass er das nur aufgrund seiner eigenen Gesundheit macht und nicht weil er über ökonomische, ökologische oder ethische Gründe nachdenkt. Er verdient Millionen, fährt Porsche und nur weil er Veganer ist, ist er durch seinen Lebensstil nicht "besser" (keine Wertung!!) als andere Menschen. So genug aufgeregt für heute! Ahhh doch noch nicht. Worüber ich mich heute am meisten geärgert habe,ist, dass ich heute Mittag (ohne drüber nachzudenken) in die Chipstüte gegriffen habe, die mein Bruder mir unter die Nase gehalten hat. Ich hab gar nicht drüber nachgedacht und erst danach auf die Zutatenliste geguckt... Die Chips enthielten Süßmolkenpulver...SHIT!! Da wäre ich niemals drauf gekommen. Scheiß Ausrutscher, aber anstatt jetzt irgendwie sauer oder genervt von mir selber zu sein, weiß ich jetzt nur, dass man einfach NOCH genauer hingucken muss, was man so verspeist. Schönen Sonntagabend noch

18.1.15 21:50, kommentieren

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Tag 4 - 15. Januar

Klar schreibe ich auch gerne so persönliches Blabla, was ich am Tag so gemacht habe oder was ich gegessen habe, aber heute will ich über was schreiben, was mich sehr beeindruckt hat, was mich sehr nachdenklich und auch traurig gemacht hat, aber auch dazu ermutigt hat dem veganen Essen treu zu bleiben: Ich habe den Film "Live and let live" geguckt und wenn auch ihr euch für das Thema "Vegan leben" interessiert, lege ich euch diesen Film sehr ans Herz. (http://www.letlivefilm.com/) Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und kann schlecht mit grausamen Bildern umgehen. Und diese gibt es in diesem Film zum Glück nicht. Dieser Film stellt vielmehr alle Vorteile dar, die das vegane Leben hat und erzählt außerdem viel darüber, wie Tiere empfinden. Unglaublich beeindruckt hat mich das Interview mit einem jüngeren Amerikaner, der früher kein Problem damit hatte zu schlachten und jetzt absolut vegan lebt und Chefkoch eines veganen Restaurants geworden ist. Was mich sehr nachdenklich gemacht hat, war das Statement, dass viele Tiere nur dazu geboren werden die Gelüste der Menschen zu befriedigen (egal, ob es um den Fleischkonsum geht, um die Herstellung von Pelzmänteln, um Pferde bei Pferderennen geht, die auch oft tödlich enden, ob es um Stierkämpfe geht oder um den Konsum von Eiern, wodurch man das Zerhechseln von männlichen Küken unterstützt). Im Film wurde gesagt, dass Mutterkühe so stark leiden, wenn ihnen ihre Kälber abgenommen werden. Stellt euch das mal vor: Eine Kuh ist genau so lange schwanger, wie eine Frau, dann gebärt sie es und schwups ist es weg?! Es macht mich fassungslos. Es sind einige Tränen gerollt und zwischenzeitlich hatte ich einen richtigen Klos im Hals, aber alleine dieser Film hat gezeigt, wieviele tolle Menschen es auf der ganzen Welt gibt, die nicht nur vegan leben, sondern sich für die Rechte von Tieren einsetzten und aktiv etwas gegen das Tierleiden unternehmen. Zum Beispiel haben Jan Gerdes und Karin Mück das erste Kuhaltersheim Deutschlands gegründet. Es ist rührend, was für eine starke Bindung die beiden zu jedem einzelnen Tier haben (neben Kühen gibt es auch Schweine, Hunde,Katzen, usw.) und die Tiere auch zu ihnen. Sie haben die Tiere teilweise aus Tierversuchen bekommen und haben eine Menge Geld und Arbeit in diese wirklich schönen Wesen investiert, um ihnen jetzt ein besseres Leben bieten zu können. Meinen vollsten Respekt dafür!! Ich denke all das könnte euch eventuell überzeugen den Film zu gucken! Jetzt doch noch ein bisschen blabla über mein heutiges Essen: Es gab heute Abend zum Abendessen (der Rest war eher unspektakulär) eine unglaublich leckere selbstgemachte Tomatensuppe. Ich bin immer noch total vollgefressen, aber immerhin mit gutem Gewissen Schlaft gut!

15.1.15 22:54, kommentieren